Sonntag, 12. November 2017

 

“For everything/that lovely is/

but a brief/dreamy/kind delight. “ (W. B. Yeats)

 

An unserem letzten ganzen Tag in der Minahasa wird’s ernst: Jetzt müssen/dürfen wir predigen. Einige von uns reisen bis nach Manado, um dort auf der Kanzel zu stehen. Andrea und ich (Veronika) besuchen die Gemeinde Eben-Haeser in Tomohon-Kaaten. Mit weißer Toga ausgerüstet, bekomme ich vor der Predigt feierlich die grüne Stola umgelegt und darf auf die Kanzel steigen. Pendeta Maria aus Manado hat sich viel Mühe gemacht, um die englische Predigt in Bahasa Indonesia zu übersetzen – danke! Gut, dass Andrea dabei ist, so dass wir das Lied von St. Martin zusammen singen können.(Da wird so manches Handy gezückt…)

Und nach dem Gottesdienst gibt es tatsächlich einen Umschlag mit Geld für die Predigerin! Der wird gespendet für ein kirchliches Frauenprojekt, das Maria in Manado aufzieht… Von Pfarrerin Nova reich beschenkt, werden wir noch auf einen Geburtstag eingeladen. Dort gratulieren wir nicht nur der Tochter des Hauses, sondern erleben auch noch einen Gottesdienst zur Einweihung eines Studentenwohnheims mit. Nach dem Gottesdienst gibt es mehr als reichlich zu essen, bevor wir noch eine Trauerfamilie besuchen sollen.

Nach einer kurzen Pause im Wale oekumene bzw. der Villa STP trifft sich die ganze Gruppe in Manado wieder, um dort an einem Empfang mit Essen im prächtigen Privathaus des Bürgermeisters teilzunehmen. Dabei gibt es viele Geschenke von deutscher und indonesischer Seite. Wunderbar der „Kawanua Choir“, der indonesische Lieder vorträgt und zum Schluss das „Halleluja“ von Händel anstimmt! Auf der wunderschönen Terrasse bedanken wir uns bei Joachim Schuh, der jetzt in Urlaub geht.

Noch ein Foto von Mona, unserer Übersetzerin und treuen Begleiterin – auch auf diesem Empfang. Terima kasih, liebe Mona, für so manchen guten Rat! Danke an Joachim Schuh, der ganz viel Arbeit mit uns hatte – ich hoffe, Dir und Ehren-Sister Kerstin geht es gut in Bali! Terima kasih banyak!! Danke, Klaus-Volker Schütz und Johny Thonipara, die uns gut durch Indonesien begleitet haben. Und hier noch – wie versprochen – eine Auswahl der schönsten Sprüche dieser Reise: Das Über-Ich ist löslich in Alkohol. Es gibt ja auch nette Männer – das muss man ganz klar sagen. Schlafen wird überbewertet. (Kann beliebig fortgesetzt werden…)

 

Veronika Verhoff